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Kunstpreis der Kunststoff-Industrie im Museum Ludwig
Frankfurt am Main (ots) – Das Kölner Museum Ludwig und Suchan Kinoshita erhalten den Kunstpreis 2010 des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie. Der von PlasticsEurope Deutschland, dem Verband der Kunststofferzeuger, gestiftete Kunstpreis ist mit 50.000 Euro dotiert. Ziel des Preises ist es, einer herausragenden Künstlerpersönlichkeit, die sich gleichzeitig um das Vermitteln zeitgenössischer Kunst verdient gemacht hat, eine Ausstellung in einem bedeutenden Haus zu ermöglichen.
Die in Japan geborene Suchan Kinoshita lehrt seit 2006 an der Kunstakademie in Münster. Nach einem Studium an der Musikhochschule in Köln und mehreren Jahren mit Auftritten als Schauspielerin und Regisseurin eigener Stücke war sie Ende der 80er Jahre an der Jan van Eyck Academie in Maastricht. Seit Anfang der 90er Jahre zeigte sie in mehreren bedeutenden Kunsträumen der Welt ihre eigenwilligen Installationen auf der Grenze zwischen Schauspiel und bildender Kunst. In Deutschland war sie 2007 bei den “skulptur.projekten münster 07″ mit ihrer Aufsehen erregenden Installation “Chinese Whispers” vertreten. Die Ausstellung im Kölner Museum Ludwig startet am 9. Oktober 2010.
Der Jury unter Vorsitz der Literatur- und Kunstkritikerin Verena Auffermann gehörten weiterhin der Direktor des Museum Ludwig, Professor Kasper König, Carsten Ahrens (Direktor des Museums Weserburg, Bremen), Dr. Peter Orth (Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland) und Dr. Manfred Spindler (ehem. Vorstand PlasticsEurope Deutschland) an.
Der Kunstpreis 2010 ist bereits die fünfte Ehrung seit Konstituierung des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie im September 2000. Erstmals wurde der Preis 2002 an das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt und Thomas Bayrle verliehen. 2004 wurde die Kunsthalle Düsseldorf ausgezeichnet, die eine Ausstellung Fritz Schweglers ermöglichte. 2006 ging die Auszeichnung an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Martin Honert. 2008 wurde die Bremer Weserburg ausgezeichnet, die Jean-François Guiton eine Werkschau ermöglichte.
Weitere Informationen unter www.kuratorium-kunststoff.de
Pressekontakt:
Kuratorium der Kunststoff-Industrie
Kommunikation, Michael Herrmann
Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 / 25 56-13 06, Telefax 0 69 / 25 10 60
E-Mail: michael.herrmann@plasticseurope.org
Geschrieben am 22.07.2010 von lehnert in Kunst und Unternehmen / Arts and Business, Museen / Museums. 0 Kommentare.
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